Triathlon Landau 30. Juli 2016

Bereits zum 33. Mal jährt sich der Sparkassen Triathlon beim TV Landau der heuer am 30. Juli stattfand. Flo, Hermann und Hans stellten sich wieder mal den Herausforderungen mit 400 m Schwimmen im Freibad Landau, 20 km Radfahren und 5 km Laufen.

Geschwommen wird im Freibad in Landau. Die selektive Radstrecke rund um Landau ist eine 10 km Runde (Freibad – Bahnhof – Bockerlbahnradweg nach Thalham – Frammering – Bahnhof – Sportgelände), die zwei Mal umrundet werden muss. Die Laufstrecke zum Abschluss hingegen erstreckt sich auf den flachen Uferwegen entlang der Isar. Auch hier wartet auf die Teilnehmer ein Rundkurs, welcher zwei Mal gelaufen werden muss.

Es gibt viele Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche mit verkürzten Strecken, was das Warten auf den eigenen Start angenehmer macht.

Es war wieder mal eine tolle Stimmung mit fetziger Musik im Landauer Triathlon Stadion, die mit einem super Zieleinlauf gekrönt wird.

Wir erreichten eine super Mannschaftsleistung und jeder erzielte dabei auch noch eine Podestplatzierung. Was will man mehr 🙂

Die harten Intervallläufe seit März wirken mittlerweile….

Athlet

AK

Platz

AK

Gesamt

Platz

Swim

Bike

Run

Overall

STELZLE Florian

1

TM35M

1

06:12.35-

32:31.11-

17:56.85-

00:57:34:90

GRUNDNER Hans

1

TM40M

5

07:45.04-

32:27.52-

20:13.59-

01:01:26.62

ENZINGER Hermann

3

TM45M

18

07:08.27-

35:08.65-

22:42.89-

01:06:19.47

01

Orientierungsritt 2016 – ,„Reiten und Radeln“

Der Reit- und Fahrverein Grafenhaun e.V. veranstaltet am Sonntag, den 01. Mai 2016 wieder seinen Orientierungsritt mit Geschicklichkeitsprüfungen. Mit dabei waren Birgit, der Wladi und ich mit dem Mounti. Bei diesem Trail ging es nicht unbedingt um Zeit und Kilometer, eher um Orientierung und Karten lesen. Auf dem Weg durch Wiesen und Wälder war es die Aufgabe Orientierungspunkte in Form von Markierungen und Buchstaben zu finden, welche zu einem Rätsel gehörten. Um den Spaßfaktor noch zu erhöhen, waren mehrere Geschicklichkeitsprüfungen zu absolvieren. Ja, was soll ich sagen…. Ich schiebe es einfach auf die Geschwindigkeit die ich mit dem Mounti unterwegs war. Ich habe mich verfahren und die falsche Abzweigung genommen. Somit haben wir ein paar Kilometer mehr ins Programm aufgenommen. Alles in allem war es eine riesen Gaudi und wir haben trotz der Sondereinlage den elften Platz belegt. Und nun der Geheimtipp: Selbst für den 11 Platz bekommt man noch Preise, der ging allerdings an Wladi in Form eines Leckerli und eines Halfters.

Mit sportlichen Grüßen

Erwin

Extrem-Hindernislauf mit militärischem Ursprung

„Ist wie Urlaub, nur mit Schmerzen!“ – das und ähnliche Sprüche konnte man auf den T-Shirts der Teilnehmer beim BraveheartBattle im Bischofsheim a.d. Röhn am 12. März 2016 lesen. Die rund 3.000 Teilnehmer mussten ca. 30 Kilometer, 50 künstliche und natürliche Hindernisse sowie insgesamt 1.200 Höhenmeter überwinden. Hans und Christian waren auch mit von der Partie.

Bevors jedoch losging, sprach der Masterchief noch das BRAVEHEART GEBET:

Auf den Knien lege ich mein Schwert in eure Hände, auf dass meine ganze Kraft nur eurem Willen zur Verfügung steht. Ich werde nicht eher aufhören, bis ihr mich aus diesem Verhältnis entlasst oder ich im Kampf gegen die 28 McK zu Boden gehen werde. All meine Kraft werde ich aufbringen, auf dass man noch Jahre später von diesem Lauf reden wird und den Helden, die ihn bestritten!

Bei der Startaufstellung war schon ein Wahnsinns Gedränge. Aber irgendwann gings doch los, für die erste Startgruppe fiel der Startschuss um 11:00Uhr. Bei zwei Grad Lufttemperatur, eisigem Wind und leichtem Schneefall mussten wir über brennende Feuerkörbe springen, durch den Matsch und den 4 Grad kalten Fluss robben und eine sechseinhalb Meter hohe Strohwand erklimmen.

Gleich am Anfang gings mit einigen Höhenmetern zum Kreuzberg hoch, danach gleich wieder bergab, alle Höhenmeter wieder weg. Dann kam der der Anstieg an der Ski-Schanze. Danach bist du eigentlich schon ziemlich platt, denn man musste nicht einmal rauf, sondern 6 mal. Und die Schwierigkeit war eigentlich wieder das runterkommen. Es war so steil, dass wir nur auf dem Hosenboden rutschen konnten.

Weiter gings durch Matsch und Gräben, durch Schrottautos durchkrabbeln und Reifenstapel überwinden. Dann kamen wir in die Stadt Bischofsheim. Diese Hindernisse haben wir zuvor besichtigt, oh mein Gott….. Gott sei Dank waren viele Zuschauer, die uns lauthals angefeuerten. Das war aber auch notwendig, denn die Hindernisse mit Wasser waren schon hui. So was, macht man eigentlich nicht freiwillig☺. Aber auf einem Kilometerschild stand: „Lächle doch, du hast dafür bezahlt.“

Das sehr kalte Wasser und dann die Verbindung mit dem Laufen bei Wind. Da kühlt man ziemlich aus. Da hilft nur: Schnell weiterlaufen und wieder warm werden. Aber wir wussten, diese Hindernisse mussten wir 2 mal machen, da kommt keine Freude auf :-).

Neben Ausdauer und Kraft zählte der Teamgeist zu den wichtigsten Voraussetzungen, um den Braveheart Battle zu überstehen. Denn jetzt kamen die Schlammlöcher, hier zieht man sich gegenseitig aus den Schlammlöchern und macht Räuberleitern um die meterhohen Hindernisse zu bewältigen.

Im 4 Grad kalten Bach unter den orangefarbenen Netzen hindurch und das 2 mal…

Container mit Wasser gefüllt, nicht wärmer als der Bach; da konnte man nur durchtauchen….

Ziemlich erschöpft, aber sehr erleichtert erreichten Hans und Christian die Finisherlinie. Mit Zeiten von 4:05:41 Std. bzw. 4:59:36 Std. waren sie jedoch sehr stolz auf die erbrachte Leistung. Der Veranstalter meinte: „Bischofsheim war schon eine härtere Nummer als die vergangenen Läufe in Münnerstadt“. Keine Ahnung, aber auch für uns war es eine Grenzerfahrung. Obwohl man mit blauen Flecken und Schürfwunden rechnen muss, war aufgeben aber keine wirkliche Alternative :-).

Während des Laufs freute man sich auf eine warme Dusche und jetzt endlich im Ziel sollte das wahr werden. Also runter zu den drei! Stück Containern, aber vorher mal im Freien umziehen. Mit gefrorenen Fingern und Händen dauerte das eine Ewigkeit. Aber endlich steht man vor der Dusche und dreht auf und es kommt KALTES WASSER. Die spinnen doch, sogar beim Duschen ziehen sie das Ding durch :-).

Aber wir sind beide nicht krank geworden und dürfen uns ab jetzt BRAVEHEART nennen. Aber wir waren uns einig, nächstes Jahr NICHT MEHR.